Stellenausschreibungen

27. Juli, 2017 | 13:00

Ab 01. September 2017 suchen wir ein*e neue*n Mitarbeiter*in in der sozialen Betreuung in Chemnitz / befristet bis 31.01.2018 / Vollzeit (40 Stunden/Woche) / Bewerbungsfrist 18.08.2017. Mehr Infos hier.

PM des SFR e.V.: Ausbildungsreife für Geflüchtete – Land in Sicht?

11. August, 2017 | 7:05

Bildungsprogramm für erwachsene Geflüchtete noch in der Warteschleife

Das neue Ausbildungsjahr hat begonnen. Doch etwa 4.000 geflüchtete Menschen werden immer noch nicht in Ausbildung sein. Sie kamen neu in Sachsen an, haben aber ohne Schulabschluss nur geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. hat mit einer Vielzahl weiterer Verbände und Vereine bereits im März diesen Jahres darauf aufmerksam gemacht, dass diese Menschen keinen Zugang zum Arbeitsmarkt haben werden. Inzwischen ist klar, dass das Staatsministerium für Soziales das Programm umsetzen wird. Doch bisher ist – trotz einhelliger Willensbekundigungen der involvierten Ministerien – wenig geschehen.

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PM: Wiederholt tauchen rechtswidrige Dokumente auf

8. August, 2017 | 7:53

Leipziger Vereine erheben Vorwurf des bewussten Rechtsbruchs

In Leipzig erhielten Geflüchtete erneut alternative Dokumente. Ein Ende der Praxis in ganz Sachsen ist nach wie vor nicht zu beobachten. Immer noch umgehen Ausländerbehörden und Innenministerium höchstrichterliche Rechtssprechung. Der Verdacht drängt sich auf, dass dies politisch so gewollt ist. Sachsen will offenbar mit aller Macht Integration verhindern.

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PM: Korrekte Diagnose, unzureichende Behandlung

7. August, 2017 | 7:14

Therapieangebote für traumatisierte Geflüchtete sollen ausgebaut werden

Die Forderungen von Kerstin Schreyer und Geert Mackenroth, Ausländerbeauftragte Bayerns und Sachsens, zeigen, dass sie erkannt haben, dass traumatisierte und psychisch erkrankte Schutzsuchende häufig nur ungenügend behandelt und versorgt werden. Sollte ein flächendeckendes Netz an Therapieangeboten geschaffen werden, würde dies der hohen Nachfrage entgegenkommen. Doch sind viele Probleme, mit denen geflüchtete Menschen hier zu kämpfen haben, hausgemacht. Allein die Praxis der Krankenscheine anstelle der elektronischen Gesundheitskarte oder die zentrale Unterbringung verkomplizieren die Arbeit der Beratungsstellen und sorgen für unnötige Schwierigkeiten bei den bereits belasteten Betroffenen.

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PM: Ulbig verliert sich im Wahlkampf

21. Juli, 2017 | 10:32

Sächsischer Innenminister stellt unsinnige Forderung auf

Der sächsische Innenminister und Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Markus Ulbig, fordert dass abgelehnte Schutzsuchende Leistungen nur noch auf Antrag erhalten sollen. Entsprechende Nachweise sollen die Anträge begründen. Mit einem sowieso schon restriktiv ausgelegtem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten Menschen heute bereits minimale Leistungen um das Existenzminimum. Ein „Fluchtanreiz“ ist das Gesetz sicher nicht. „Herr Ulbig weiß genau, dass das Bundesverfassungsgericht festgelegt hat, dass das Existenzminimum migrationspolitisch nicht zu relativieren sei.“ so Thomas Hoffmann für den Sächsischen Flüchtlingsrat e.V. Bedeutet: der Nachweis, den Ulbig für einen Antrag auf Leistungen verlangt, wäre die Notwendigkeit, die eigene physische Existenz zu erhalten. „Wenn der Wahlkampf einem zu Kopf steigt, kann selbst die Law-and-Order Partei CDU Sachsen mal Rechtsstaat und Logik vergessen.“ so Hoffmann.

Update des Dossiers gegen Abschiebungen

15. Juli, 2017 | 14:21

Das Dossier gegen Abschiebung lag bisher nicht wirklich in einer ansprechenden PDF-Version vor. Das haben wir jetzt zumindest versucht zu ändern und haben neben dem Design auch den Inhalt aktualisiert. Seit der Erstveröffentlichung erschienene Anfragen im Landtag, unsere Pressemitteilungen und natürlich neue Entwicklungen wie der verabschiedete Ausreisegewahrsam oder die Praxis der anstelle von Duldungen ausgestellten, alternativen Dokumente finden sich jetzt darin wieder. Am Ende des Dossiers befindet sich nun ein Verzeichnis der im Fließtext auftauchenden, für die Beratung relevanten Links. Ausdrücklich möchten wir auf die Hinweise für medizinische Gutachten aufmerksam machen sowie noch einmal auf die Informationen, die die GEW für Lehrkräfte an Schulen zusammengestellt hat für den Fall, dass die Polizei dort auftaucht.

Auch nochmal der Aufruf: solltet ihr Hinweise über Abschiebungen und dabei geschehene Grundrechtsverletzungen haben, informiert uns. Wie schon häufig geschrieben: dem Innenministerium ist nicht an Transparenz gelegen. Wir wollen wenigstens ein Minimum an Monitoring gewährleisten.

Das Dossier als Web-Version in Deutsch und Englisch sowie als PDF, ebenso in Deutsch und Englisch.

PM: Schutzsuchende benötigen mehr als nur den billigsten Anbieter

3. Juli, 2017 | 7:51

Posse um Ausschreibung zeigt, wie unzeitgemäß in Sachsen untergebracht wird

Nach einem ausgesprochen verwunderlichen Ausschreibungsverfahren ist klar, dass „European Homecare“ die Dresdner Erstaufnahmeeinrichtung Hamburger Straße betreiben wird. Die Menschen aus der Bremer Straße und Grillenburg werden nun in die Hamburger verlegt. Den Belangen Schutzsuchender wird die Entscheidung der Landesdirektion für das Privatunternehmen nicht gerecht. Im Gegenteil, sie konterkariert bisherige Bestrebungen, Schutzsuchenden eine menschenwürdige Unterbringung zu garantieren. Sachsen muss endlich das Flüchtlingsaufnahmegesetz aus dem Jahr 2007 reformieren um der heutigen Realität und den Anforderungen der EU-Aufnahmerichtline gerecht zu werden.

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PM: Wieder falsche Spielchen von Seiten des Innenministeriums

23. Juni, 2017 | 7:08

Zahl der Familientrennungen ist höher als bisher vom Innenministerium angegeben

Das Sächsische Innenministerium plant Familientrennungen ein. Das ist seit März bekannt. Diese werden aber statistisch nicht erfasst und somit nicht in Antworten der Landesregierung angegeben, im Gegensatz zu spontan durchgeführten Familientrennungen. Eine Erklärung, die jeder Logik zuwiderläuft, findet der Sächsiche Flüchtlingsrat e.V. Der Verein fordert eine Korrektur der Zahlen und das Ende der menschenrechtswidrigen Praxis.

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